FF Lachstatt

05.07.2017 Brand Rundballenpresse und Traktor

Am 05.07.2017 um 16:52 wurden die Feuerwehren Lachstatt und Steyregg via Alarmsirene zu einem „Brand Böschung“ gerufen. Aufgrund der Alarmierung, dass ein Feld mit rund 5 Hektar, ein Traktor und eine Rundballenpresse in Brand stehen, löste die Landeswarnzentrale Linz Alarmstufe zwei aus, somit wurden die Feuerwehren Treffling und Schmiedgassen mit alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde durch den Einsatzleiter HBI Hubert Lehermayr die Lage erkundet, der Traktor und die Rundballenpresse sowie rund 3 Hektar Feld standen in Brand. Durch die Feuerwehr Steyregg wurde beim Eintreffen das Feld von nord/ östlicher Seite gelöscht, um ein Übergreifen auf das Nachbarfeld zu verhindern. Das Tank-Löschfahrzeug der Feuerwehr Steyregg begann gleichzeitig nördlich des Feldes mit der Sicherung eins nahegelgenen Wohnhauses. Auch dieses Gefahrenpotenzial wurde rasch unter Kontrolle gebracht.  Durch die Feuerwehr Lachstatt wurde umgehend mit dem Aufbau der Wasserversorgung begonnen. Vom rund 1,2 km entfernen Bach wurde Wasser angesaugt, aufgrund des Höhenunterschiedes musste eine weitere Drucksteigerungspumpe eingebaut werden. Die eingetroffenen Feuerwehren Schmiedgassen und Treffling konnten sich bereits bis zum Traktor vorarbeiten und unter schwerem Atemschutz mit den Löscharbeiten des Traktor beginnen. Währenddessen wurde der AS Stützpunkt Ottensheim angefordert, um die Atemschutzflaschen wieder zu befüllen. Die umliegenden Bauern kamen mit ihren Traktoren samt Vakuumfass gefüllt mit Löschwasser. Durch den Einsatzleiter wurde veranlasst, dass das Feld mit den Vakuumfässern abgekühlt wird. Ab 17:45 konnte durch den Einsatzleiter „Brand aus“ gegeben werden. Durch die Feuerwehr Steyregg wurde noch die Brandwache übernommen. Anschließen wurde noch die Brandstelle rund um den Traktor abgesperrt. Ein Brandsachverständiger wird die Brandursache noch ermitteln.

70 Feuerwehrmänner/Frauen, 5-Atemschutztrupps, ~80.000l Löschwasser und zahlreiche Bauern mit ihren Vakuumfässern waren nötig um den Brand unter Kontrolle zu bringen.

Aufgrund der Trockenheit weisen wir ausdrücklich auf die akute Brandgefahr hin und verweisen auf das gültige Landesgesetz.